„Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich; bleibende unerwünschte gravierende Arzneimittelwirkungen werden nur in ganz seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer Krankheit zu schützen."... (Vorbemerkung zu den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO))

Diese Einschätzung seitens der Ständigen Impfkommission (STIKO), geteilt von zahllosen vergleichbaren Kommissionen und Behörden weltweit, hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu einem beispiellosen Boom bei Schutzimpfungen, gerade auch im Kindesalter, geführt. Fast jedes Jahr wächst der Empfehlungskanon der STIKO um neue Impfungen, zahlreiche noch nicht allgemein empfohlene stehen ante portas.

Alles scheint – pointiert ausgedrückt - so einfach:

  • man bearbeite den für eine Krankheit nach schulmedizinischer Lesart ja allein verantwortlichen Erreger bzw. dessen Giftstoffe im Labor entsprechend  und verpacke ihn in eine Spritze
  • man verimpfe ihn nach Möglichkeit gemischt mit anderen entsprechenden Zubereitungen - je mehr zusammen in einer Spritze, desto besser – das lässt sich den Eltern gegenüber besser verkaufen - und je früher, desto besser. Denn erstens tritt dann auch der Schutz früher ein und zweitens hat man gerade Säuglinge durch die Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig „im Visier".
  • Den Erfolg der Impfung bestimme man ebenfalls am sichersten im Labor, indem man die Antikörper gegen den mit der Impfung gemeinten Erreger im Blut misst.